Single Cell Omics Germany Konferenz: GHGA stellt sich vor

GHGA nahm an der Konferenz 'Single Cell Omics in Clinical Applications' teil, die vom Netzwerk Single Cell Omics Germany (SCOG) und den GHGA-Mitgliedern Joachim Schultze und Jörn Walter vom 07. bis 09. November in Bonn, Deutschland, organisiert wurde. Die Veranstaltung war eine ausgezeichnete Gelegenheit, im Rahmen von Poster Sessions und einer Speed-Networking-Veranstaltung mit der Single-Cell Community in direkten Austausch zu treten. Beim Speed-Networking trafen experimentelle und bioinformatische Forschende mit Kliniker:innen zusammen, die sich für den Einsatz von Einzelzelltechnologien interessieren. Die GHGA-Teammitglieder Florian Heyl, Alexander Kyumurkov, Karoline Maurer und Nina Gasparoni knüpften hier Kontakte und stellten  GHGA vor.

Zudem hielt GHGA am 09. November im Rahmen der "Data Science"-Session eine Satellitenveranstaltung, um GHGA in der Einzelzell- und klinischen Gemeinschaft mit den folgenden Präsentationen von GHGA-Mitgliedern genauer vorzustellen:

  • Oliver Stegle (DKFZ Heidelberg) - Towards a national data infrastructure for biomedical genome  research: The German Human Genome-Phenome Archive (GHGA)
  • Fruzsina Molnár-Gábor (Heidelberg University) - Data privacy: not your enemy, rather your ally
  • Eric Apondo (NCT, Heidelberg) - Patient Involvement in Omics Research:  Opportunities of an integrative Approach to Research and Governance

Die drei Sprecher:innen stellten die allgemeinen GHGA-Konzepte und Roadmaps vor, vom Katalog bis hin zu Archiv, Atlas und Cloud. Sie betonten dabei die Notwendigkeit, ein Gleichgewicht zu finden: zwischen dem Schutz personenbezogener Daten und der offenen und FAIRen gemeinsamen Nutzung  von menschlichen Omics-Daten für die Forschung. Verschiedene Aspekte des Datenschutzes und der Anonymisierung sowie ethische Bedenken wurden angesprochen, einschließlich der Frage, wie GHGA in dieser Hinsicht unterstützend wirken (z.B. mit Hilfe der Tools für Einwilligungserklärungen) und wie die Einbindung von Patient:innen und deren Anliegen neue Wege eröffnen kann. Die Sensibilisierung der Community für diese Fragen wird für die Planung künftiger Projekte und die richtige Art der Datenerhebung wichtig sein. Die rund 80 Teilnehmenden zeigten reges Interesse am Thema, was zu spannenden Diskussionen führte.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden sowie an die Vortragenden! Wir freuen uns darauf, dieses Gespräch bei einer weiteren Einzelzellkonferenz fortzusetzen.