Als Forschungsnetzwerk arbeitet GHGA mit zahlreichen nationalen und internationalen Partnern zusammen. Dies gewährleistet eine enge Einbettung in die biomedizinische Forschung und die Anwendung international kompatibler Standards für den Datenaustausch.

 

EGA - Europäisches Genom-Phenom Archiv

Das Europäische Genom-Phänom-Archiv (EGA) ist ein Dienst zur dauerhaften Archivierung und Weitergabe aller Arten von persönlich identifizierbaren genetischen und phänotypischen Daten aus biomedizinischen Forschungsprojekten. GHGA strebt an, deutscher Knotenpunkt im Federated European Genome-Phenome Archive (fEGA) zu werden. fEGA wird ein verteiltes Netzwerk von Repositorien für den Austausch von menschlichen Omics-Daten und Phänotypen sein. Weitere Informationen finden Sie hier: https://ega-archive.org/federated

GA4GH - Global Alliance for Genomics and Health

Die Global Alliance for Genomics and Health (GA4GH) ist eine internationale, gemeinnützige Allianz, die 2013 gegründet wurde, um das Potenzial von Forschung und Medizin zur Förderung der menschlichen Gesundheit zu beschleunigen. Die GA4GH-Community vereint mehr als 600 führende Organisationen aus den Bereichen Gesundheitswesen, Forschung, Patientenvertretung, Biowissenschaften und Informationstechnologie. Diese arbeiten in GA4GH zusammen, um Rahmenbedingungen und Standards zu schaffen, die den verantwortungsvollen, freiwilligen und sicheren Austausch genomischer und gesundheitsbezogener Daten ermöglichen.

ELIXIR

Das Forschungsnetzwerk ELIXIR vereint Europas führende Life-Science-Organisationen bei der Verwaltung und Sicherung der steigenden Datenmengen, die durch öffentlich geförderte Forschung generiert werden. Es koordiniert, integriert und unterhält Bioinformatik-Ressourcen in seinen Mitgliedsstaaten und ermöglicht Nutzern in Wissenschaft und Industrie den Zugang zu Diensten, die für ihre Forschung von entscheidender Bedeutung sind.

B1MG - Beyond 1 Million Genomes

Das Beyond 1 Million Genomes (B1MG) Projekt trägt dazu bei, ein europaweites Netzwerk genetischer und klinischer Daten aufzubauen. Das Projekt koordiniert und unterstützt die 1+ Million Genomes Initiative (1+MG). Diese Initiative ist eine Verpflichtung von 23 europäischen Ländern, bis 2022 grenzüberschreitenden Zugang zu einer Million sequenzierter Genome zu ermöglichen.

NFDI - Nationale Forschungsdateninfrastruktur Deutschland

In der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur Deutschland (NFDI) werden wertvolle Daten aus Wissenschaft und Forschung systematisch erschlossen, vernetzt und nachhaltig und qualitativ für das gesamte deutsche Wissenschaftssystem nutzbar gemacht. Seit Oktober 2020 ist GHGA als eines der ersten neun NFDI-Konsortien und in vielen Querschnittsthemen der NFDI aktiv.

 

Deutsches Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur – de.NBI

Das „Deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur – de.NBI“ ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte nationale, wissenschaftliche und gemeinnützige Infrastruktur, die bioinformatische Dienstleistungen für Nutzer in der Life-Science-Forschung und Biomedizin in Deutschland und Europa bereitstellt. Die Partner organisieren Schulungsveranstaltungen, Kurse und Summer Schools zu Tools, Standards und Computing-Services des de.NBI, um Forschern zu helfen, ihre Daten effektiver zu nutzen.

Single Cell Omics Germany (SCOG)

Das Netzwerk Single Cell Omics Germany (SCOG) bringt Forscher zusammen, die Einzelzelltechnologien nutzen und entwickeln, um Erkenntnisse über biomedizinische Fragestellungen zu gewinnen. Ziel des Netzwerks ist es, eine gemeinsame Plattform für den Austausch von computergestützten und experimentellen Methoden und Fachwissen bereitzustellen und so die Einzelzellforschung weiter voranzutreiben. Durch die Verbindung der deutschen Einzelzellgemeinschaft mit relevanten internationalen Initiativen (wie HCA und IHEC) wird das Netzwerk dazu beitragen, biomedizinische Fragen zu adressieren und die translationale Forschung zu fördern. 

 

Kompetenznetzwerk Next Generation Sequencing

Das Kompetenznetzwerk Next Generation Sequencing (NGS-CN) ist eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Initiative, die sich aus vier NGS Kompetenzzentren zusammensetzt. Diese sind das West German Genome Center (WGGC), eine von der Universität Köln geleitete Kooperation, an der auch die Universitäten Bonn und Düsseldorf beteiligt sind; das NGS Competence Center Tübingen (NCCT) an der Universität Tübingen, das Dresden-Concept Genome Center (DcGC) an der Technischen Universität Dresden und das Competence Center for Genomic Analysis Kiel (CCGA) an der Universität Kiel.

 

Deutsche COVID-19 OMICS Initiative (DeCOI)

DeCOI ist ein in 3/2020 gegründetes nationales Netzwerk zur Nutzung von NGS-basierten Omics-Daten in der COVID-19-Forschung. DeCOI basiert auf dem von der DFG geförderten Netzwerk von NGS-Kompetenzzentren, das Expertise in der Sequenzierung und NGS-Datengenerierung bündelt. GHGA und das NFDI4Microbiota Consortium sind die anderen großen Gründungskonsortien des DeCOI, die erweiterte Expertise im Datenmanagement und der Datenanalyse bereitstellen.

DeCOI ist eng mit dem German Biobank Node (GBN), LEOSS, der Helmholtz-KI-Kooperationseinheit, dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) und der LifeTime Initiative verbunden. Für die Integration von NGS-Daten in die internationalen Bemühungen zur Bekämpfung von COVID-19 ist das DeCOI auch Partner der internationalen COVID-19-Wirtsgenetik-Initiative.

e:MED Systemmedizin Netzwerk

e:Med hat zum Ziel, die Systemmedizin in Deutschland zu etablieren. Um verbesserte Prävention, umfassendere Diagnostik und individuell angepasste Therapieschemata in der individualisierten Medizin zu ermöglichen, forciert e:Med die systemorientierte Erforschung von Krankheiten. Es bringt exzellente Wissenschaftler mit molekulargenetischer, klinischer, mathematischer und informatischer Expertise zusammen mit dem Ziel, die Forschungserfolge rasch den Patienten zugutekommen zu lassen. Dabei spielt besonders die elektronische Prozessierung (e:Med), also die computergestützte Archivierung, Analyse und Integration der Daten eine wichtige Rolle. Das deutschlandweite Forschungs- und Förderkonzept wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit Mitte 2014 gefördert.

 

Weitere Partner und Unterstützer

Zusätzlich zu den oben genannten Partnern arbeitet GHGA mit zahlreichen nationalen und internationalen Organisationen und Akteuren zusammen. Im Rahmen des Antragsverfahrens erhielt GHGA Unterstützungserklärungen von den folgenden Institutionen und Gesellschaften:

  • European Alliance for Personalised Medicine (EAPM)

  • Global Alliance for Genomics & Health (GA4GH)

  • German Network for Bioinformatics Infrastructure (de.NBI)

  • McGill University - Centre of Genomics and Policy (CGP)

  • ELIXIR Europe

  • Tryggve and Tryggve 2 Projects

  • Genomics England

  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)

  • European Open Science Cloud (EOSC)

  • International Cancer Research Consortium, ICGC-ARGO Project

  • Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE)

  • Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE)

  • European Canadian Cancer Network (EUCANCan)

  • International Human Epigenome Consortium (IHEC)

  • NFDI4Microbiota Consortium

  • European Reference Network for Rare Neurological Diseases ERN-RND and European Reference Network for Rare Kidney Diseases (ERKNet)

  • H2020 Project Solve-RD

  • Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH)

  • Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)

  • Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)

  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)

  • Deutsche Gesellschaft für Senologie e.V.

  • Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

  • Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG)

  • Deutsche Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.

  • Institut für Pathologie, Universitätsklinik Dresden

  • Amazon Web Services

  • Microsoft Deutschland